No-Show-Gebühr im Restaurant: Schutz vor leeren Tischen, ohne Gäste zu verprellen
Ein Tisch für sechs, Freitag 19:30 Uhr — und niemand kommt. Der Platz war für andere Gäste gesperrt, die Küche hat vorbereitet, das Team steht. Gerade kleine Betriebe spüren jeden leeren Tisch direkt im Umsatz. Eine No-Show-Gebühr ist das wirksamste Mittel dagegen, wenn sie fair gestaltet ist: klar angekündigt, nur dort eingesetzt, wo das Risiko hoch ist, und ohne dass jeder Gast vorab bezahlen muss. Mit resiqo entscheidest du selbst, ob und wann sie greift.
14 Tage kostenlos testenZwei Wege: Karte hinterlegen oder Anzahlung
resiqo bietet zwei Varianten, die du je Betrieb wählst. Beim No-Show-Schutz hinterlegt der Gast bei der Online-Reservierung seine Karte — bezahlt wird dabei nichts. Nur wenn er nicht erscheint, wird die vereinbarte Gebühr eingezogen. Bei der Anzahlung zahlt der Gast schon bei der Buchung einen Betrag im Voraus. Der No-Show-Schutz ist für die meisten Gäste die angenehmere Variante, weil sie im Normalfall nichts merken. Die Anzahlung passt eher zu Abenden, an denen du verbindlich planen musst, etwa bei festen Menüs oder Veranstaltungen.
Nur dort, wo das Risiko wirklich liegt
Wer jede Zweierbuchung am Dienstagmittag mit Kartenpflicht belegt, verliert eher Gäste, als dass er No-Shows verhindert. Deshalb lässt sich der Schutz in resiqo auf Gruppen ab einer bestimmten Personenzahl beschränken — dieselbe Schwelle gibt es für die Anzahlung. Kleine Tische buchen wie gewohnt ohne Hürde, große Gruppen sichern ihren Platz mit Karte oder Anzahlung ab. Gruppen über deiner maximalen Online-Gruppengröße landen ohnehin nicht als feste Buchung, sondern als Anfrage, die du selbst bestätigst. Für große Gruppen kannst du dazu einen eigenen Hinweis anzeigen.
Was im Ernstfall passiert
Erscheint der Gast wie geplant oder sagt er rechtzeitig ab, passiert nichts: Die Karte wird nicht belastet und wieder freigegeben. Bleibt der Tisch leer, entscheidest du selbst. Mit „No-Show belasten“ und einer Bestätigung wird die vereinbarte Gebühr über die hinterlegte Karte eingezogen, und der Gast bekommt darüber eine E-Mail. Automatisch belastet resiqo nie. Willst du aus Kulanz verzichten, etwa weil der Gast krank war und angerufen hat, markierst du die Reservierung als nicht erschienen, ohne zu belasten. Das Geld geht an deinen Betrieb, denn der Vertrag über den Restaurantbesuch besteht zwischen dir und deinem Gast; resiqo stellt dafür die Technik bereit. Zahlungen und Zahlungseinstellungen kann nur der Inhaber verwalten, nicht jede Person mit Team-Zugang.
Fair kommunizieren — damit die Gebühr akzeptiert wird
Eine No-Show-Gebühr funktioniert nur, wenn der Gast vorher weiß, worauf er sich einlässt. In resiqo sieht der Gast vor dem Hinterlegen der Karte den Betrag, ob er pro Person oder pro Reservierung gilt, und bis wie viele Stunden vor dem Termin er kostenlos stornieren kann. Die Frist legst du selbst fest. Die No-Show-Bedingung bestätigt der Gast mit einem eigenen Häkchen, und die Stornofrist steht auch in der Bestätigungs-Mail. Wähle eine Höhe, die den Ausfall abfedert, statt zu bestrafen. Und biete einen einfachen Weg zum Absagen an — ein Gast, der rechtzeitig storniert, ist besser als einer, der aus Scham gar nicht erst Bescheid gibt.
Weniger leere Tische — auch ohne Gebühr
Die Gebühr ist das letzte Mittel, nicht das erste. Viele No-Shows lassen sich schon vorher vermeiden: Mit einem Buchungsschluss nimmst du kurzfristige Online-Reservierungen nur bis zu einem festen Zeitpunkt an. Sperrtage halten Ruhetage und geschlossene Gesellschaften aus der Online-Buchung heraus. Und kommt eine Bestätigungs-Mail beim Gast nicht an, weil die Adresse falsch ist, meldet resiqo das dem Betrieb — so kannst du nachfragen, bevor der Abend beginnt.
Ein System für den ganzen Betrieb
Der No-Show-Schutz ist bei resiqo kein eigenes Tool, sondern Teil der Reservierung — im selben System wie Tischplan, Gutscheine, Dienstplan, Betriebsaufgaben und Betriebswissen. Gäste buchen über deine Gästeseite oder das Widget auf deiner Website. Abgerechnet wird über ein festes Monatspaket, nicht pro Gast. No-Show-Schutz und Anzahlung sind optionale Zusatzfunktionen; welche Gebühren dafür anfallen, steht auf der Preisseite. Freigeschaltet werden sie, sobald du ein Paket gebucht und die Zahlungsabwicklung eingerichtet hast — in der kostenlosen Testphase buchen Gäste ohne Karte und ohne Anzahlung.
Häufige Fragen
- Muss jeder Gast bei der Reservierung seine Karte hinterlegen?
- Nein. Du entscheidest je Betrieb, ob der No-Show-Schutz aktiv ist, und kannst ihn auf Gruppen ab einer bestimmten Personenzahl beschränken. Kleinere Tische buchen dann wie gewohnt ohne Karte.
- Wird die Karte des Gastes bei der Buchung belastet?
- Nein. Beim No-Show-Schutz wird die Karte nur hinterlegt. Eingezogen wird die vereinbarte Gebühr erst, wenn der Gast nicht erscheint. Wer vorab zahlen lassen möchte, nutzt stattdessen die Anzahlung.
- Wird die Karte automatisch belastet, wenn ein Gast nicht kommt?
- Nein. Die Belastung löst immer dein Betrieb selbst aus, mit einer Bestätigung. Du kannst auch aus Kulanz darauf verzichten. Kommt der Gast oder storniert er rechtzeitig, wird die Karte freigegeben.
- Was ist der Unterschied zwischen No-Show-Gebühr und Anzahlung?
- Bei der Anzahlung zahlt der Gast bei der Buchung einen Betrag im Voraus. Bei der No-Show-Gebühr zahlt er nur, wenn er nicht kommt. Beides gibt es in resiqo, und beides lässt sich auf größere Gruppen beschränken.
- Kann ich den No-Show-Schutz in der Testphase nutzen?
- In der kostenlosen Testphase siehst du die Einstellungen, aktivieren lassen sich No-Show-Schutz und Anzahlung aber erst, wenn du ein Paket gebucht hast. Die Zahlungsabwicklung kannst du schon während der Testphase einrichten, weil ihre Freischaltung einige Tage dauern kann.
- Wer bekommt die No-Show-Gebühr?
- Dein Betrieb. Der Vertrag über den Restaurantbesuch besteht zwischen dir und deinem Gast; resiqo stellt nur die Technik bereit. Welche Gebühren resiqo für diese Zusatzfunktion berechnet, steht auf der Preisseite.
Ein System für deinen ganzen Betrieb.
14 Tage kostenlos testen